Zieh den Fokus von deinen Sorgen ab
- Sigrun Ender

- 26. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Stunden
Worauf richtest du deinen Fokus?
Oft lassen wir unseren Gedanken einfach freien Lauf und achten viel zu wenig darauf, womit wir uns den ganzen Tag beschäftigen.
Gerade wenn uns etwas Sorgen bereitet, kreisen unsere Gedanken immer wieder um dasselbe Problem. Wir überlegen, was alles passieren könnte, gehen Situationen wieder und wieder durch und verbinden sie zusätzlich mit unseren Ängsten und Emotionen.
Dadurch bekommt das Problem immer mehr Raum in unserem Leben.
Natürlich sollten wir Schwierigkeiten nicht einfach verdrängen. Wenn es etwas zu klären oder zu verändern gibt, dann sollten wir handeln und nach einer Lösung suchen. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem wir alles getan haben, was im Moment möglich ist.
Und dann dürfen wir den Fokus vom Problem abziehen.
Statt ständig darüber nachzudenken, was schiefgehen könnte, können wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf die Lösung richten.
Was wünsche ich mir stattdessen?
Wie soll sich die Situation entwickeln?
Was wäre eine gute Lösung für mich?
Damit verändern wir unsere innere Ausrichtung und geben unseren Sorgen nicht mehr ständig neue Energie.
Mein Tipp für dich:
Wenn belastende Gedanken oder Ängste immer wieder auftauchen, unterbrich sie ganz bewusst.
Sag innerlich:
„Stopp. Ich habe getan, was ich tun konnte. Es darf sich jetzt eine gute Lösung zeigen. Ich vertraue darauf, dass sich der richtige Weg für mich öffnet.“
Und dann richte deine Aufmerksamkeit wieder auf etwas, das dir guttut.
Denn du kannst nicht jeden Gedanken verhindern. Aber du kannst entscheiden, welchen Gedanken du immer wieder deine Aufmerksamkeit schenkst.
Je bewusster du deinen Fokus veränderst, desto mehr verändert sich auch deine innere Haltung.
Und aus einer anderen inneren Haltung heraus kannst du neue Möglichkeiten und Lösungen viel leichter erkennen.





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