Seinlassen statt loslassen
- Sigrun Ender

- 19. März
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Stunden
Loslassen ist ein Begriff, der in unserer Gesellschaft oft verwendet wird, wenn es darum geht, mit schwierigen Situationen oder negativen Gefühlen umzugehen. Doch was, wenn das Loslassen nicht so einfach ist, wie es scheint? Was, wenn wir uns einfach nicht von den Dingen lösen können, die uns belasten? In solchen Fällen kann das Seinlassen eine hilfreiche Alternative sein.
Was bedeutet Seinlassen?
Seinlassen ist im Grunde die kleine Schwester des Loslassens. Es geht darum, alle Aspekte einer aktuellen Situation, einschließlich der damit verbundenen Gefühle, als veränderbare Bestandteile im eigenen Inneren anzunehmen. Es bedeutet, einzusehen, wann etwas nicht mehr möglich ist, und Nachsicht zu üben, wenn etwas nicht gelingt, sei es bei uns selbst oder bei anderen.
Warum fällt Loslassen so schwer?
Dass uns das Loslassen von Erwartungen oft so schwerfällt, hat damit zu tun, dass wir tief mit unserer Lebenssituation und unserem Umfeld verbunden sind. Wir haben Erwartungen an uns selbst, an andere und an das Leben im Allgemeinen. Wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden, kann das zu Enttäuschungen, Frustrationen und sogar zu tiefer Trauer führen.
Die Vorteile des Seinlassens
Seinlassen kann uns helfen, mit den negativen Seiten des Alltags besser umzugehen, ohne dass wir uns zwingen müssen, etwas loszulassen, was uns eigentlich noch wichtig ist. Es ermöglicht uns, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind, und uns auf das zu konzentrieren, was wir beeinflussen können.





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