Fühle den Rhythmus der Natur
- Sigrun Ender

- 15. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Stunden
Lebe deinen eigenen Rhythmus
Alles in der Natur folgt einem bestimmten Rhythmus. Wir können das besonders schön an den vier Jahreszeiten beobachten.
Im Herbst beginnt die Natur, sich zurückzuziehen. Im Winter wird es still und vieles ruht. Im Frühling erwacht neues Leben, und im Sommer zeigt sich die Natur in ihrer ganzen Fülle.
Alles hat seine Zeit.
Nur wir Menschen erwarten häufig von uns, dass wir das ganze Jahr über gleich funktionieren und immer die gleiche Leistung erbringen.
Wir möchten ständig aktiv, leistungsfähig und produktiv sein. Ruhephasen empfinden wir schnell als Stillstand oder haben sogar ein schlechtes Gewissen, wenn wir einmal weniger schaffen.
Doch warum eigentlich?
Auch wir Menschen haben unseren eigenen Rhythmus.
Es gibt Zeiten, in denen wir voller Energie und Tatendrang sind. Zeiten, in denen wir Neues beginnen und umsetzen möchten. Und dann gibt es Phasen, in denen wir mehr Ruhe brauchen, uns zurückziehen oder einfach neue Kraft sammeln müssen.
Das bedeutet nicht, dass wir weniger leisten oder nicht vorankommen.
Auch Ruhe gehört zu unserem natürlichen Rhythmus.
Vielleicht würde es uns guttun, uns wieder ein Stück mehr an der Natur zu orientieren und nicht ständig gegen unseren eigenen Rhythmus anzukämpfen.
Darum reflektiere dich einmal selbst:
Wann hast du besonders viel Energie?
Wann fällt dir vieles leicht?
Wann brauchst du mehr Ruhe und Rückzug?
Und erlaubst du dir diese Zeiten überhaupt?
Finde heraus, welcher Rhythmus zu dir und deinem Leben passt.
Du musst nicht jeden Tag gleich viel leisten.
Manchmal ist es Zeit zu handeln.
Manchmal ist es Zeit zu wachsen.
Und manchmal ist es einfach Zeit, sich auszuruhen und neue Kraft zu sammeln.
Alles hat seine Zeit. Auch du.





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